Freienhof

Freienhof – ältester Gasthof der Stadt

«Asyle für Rechtsbrecher, die vor willkürlichem Zugriff flüchteten, sind alt und weitverbreitet. Es ist zu unterscheiden zwischen kirchlichen Freistätten in Klöstern und Kirchen und weltlichen „Freyungen“ in Burgen, Gerichtsstätten, Stadthöfen und Zunfthäusern. Das kirchliche Asylrecht mochte urprünglich fliessen aus der christlichen Auffassung von Schuld und Sühne und dürfte eng mit der Beichte zusammenhängen, aber auch mit dem Bestreben der damaligen Kirche, ihren Einfluss in der Rechtssprechung vorzuschieben und die oft barbarische Praxis zu humanisieren. Die weltlichen Freyungen werden in Zeiten der Rechtsunsicherheit und Rechtswillkür entsanden sein. Sie liegen an Plätzen, die Ansehen genossen oder deren Besitzer die Macht besassen, schutzsuchenden Fehlbaren Asyl zu gewähren, bis ein gültiges Urteil vorlag. Der Ursprung der Fryheit von Thun ist wahrscheinlich in der Gerichtsstätte im und am Freienhof zu suchen.»

aus der Festschrift „Genossenschaft Hotel Freienhof Thun“


Wegmarken

Erstmals erwähnt 1308; ursprünglich städtische Sust mit Freiheitsstube und Gasthaus.

Von 1698 bis 1859 im Besitz der Stadt.

Neubau 1783 von Friedrich Anneler.

Neubau 1957 durch Genossenschaft Hotel Freienhof mit kopierter Fassade. Bau grosser Saal im 1. Stock

Erweiterung des Hoteltraktes 1973.

2018: Gesamtsanierung

 

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